Manuel Rieder, Rosen, aus
Manuel Rieder, Feld, aus
Manuel Rieder, Kröten, aus
Manuel Rieder, Eisstock, aus
Manuel Rieder, Tomatenpflanze, aus
Manuel Rieder, Lichtschacht, aus
Manuel Rieder, Rasenmäher, aus
Manuel Rieder, Kohlrabi, aus
Manuel Rieder, Abdruck, aus

EN

Manuel Rieder composes an environment, a relationship, but above all a gaze, his gaze. By means of signs – many of his images are signs, both due to their constitution and the manner in which they are employed syntactically. And through the sequence of these signs the idea of a person emerges in a book. We learn only a few things about a man called Wilhelm; mostly the images are informed through the title of the work, “Father, father”. Manuel Rieder’s gaze is peripheral. It gives rise to a landscape, a stage, onto which individual characters step as protagonists in the drama “Father, father”.

 

DE

Manuel Rieder konstruiert eine Lebenswelt und eine Beziehung, vor allem aber einen Blick, den seinen. Mittels Zeichen, und das sind viele seiner Bilder, so wie sie konstituiert sind und wie sie syntaktisch eingesetzt sind. Über Zeichen entsteht die Idee einer Person. Wir erfahren nur wenig über einen Mann, der Wilhelm heißt, vor allem aber werden die Bilder bestimmt durch den Titel der Arbeit, „Vater, Vater“. Manuel Rieders Blick ist ein peripherer. Er lässt eine Landschaft entstehen, eine Bühne, in der verschiedene, einzeln auftretende Charaktere Protagonisten des Stücks „Vater, Vater“ sind.

(Textauszug: „Lose Bande und enge“, Oliver Klimpel, 2018)

 

Information

Title: Father, father
Year: 2017–2018

Titel: Vater, Vater
Jahr: 2017–2018