Manuel Rieder, Rosen, aus
Manuel Rieder, Feld, aus
Manuel Rieder, Kröten, aus
Manuel Rieder, Eisstock, aus
Manuel Rieder, Tomatenpflanze, aus
Manuel Rieder, Lichtschacht, aus
Manuel Rieder, Rasenmäher, aus
Manuel Rieder, Kohlrabi, aus
Manuel Rieder, Abdruck, aus

Vater, Vater
2017–2018

Inkjet Pigment Farbdruck
5 + 1 AP, 45 × 30 cm

Schweizer Broschüre
self–published, 20 × 26.6 cm 
64 Seiten, 29 Farbfotografien

Text „Lose Bande und enge“,
Oliver Klimpel, 2018
Übersetzung von Bernd Rest

 

Manuel Rieder konstruiert eine Lebenswelt und eine Beziehung, vor allem aber einen Blick, den seinen. Mittels Zeichen, und das sind viele seiner Bilder, so wie sie konstituiert sind und wie sie syntaktisch eingesetzt sind. Über Zeichen entsteht die Idee einer Person. Wir erfahren nur wenig über einen Mann, der Wilhelm heißt, vor allem aber werden die Bilder bestimmt durch den Titel der Arbeit, „Vater, Vater“. Manuel Rieders Blick ist ein peripherer. Er lässt eine Landschaft entstehen, eine Bühne, in der verschiedene, einzeln auftretende Charaktere Protagonisten des Stücks „Vater, Vater“ sind.

Manuel Rieder composes an environment, a relationship, but above all a gaze, his gaze. By means of signs – many of his images are signs, both due to their constitution and the manner in which they are employed syntactically. And through the sequence of these signs the idea of a person emerges in a book. We learn only a few things about a man called Wilhelm; mostly the images are informed through the title of the work, “Vater, Vater”. Manuel Rieder’s gaze is peripheral. It gives rise to a landscape, a stage, onto which individual characters step as protagonists in the drama “Vater, Vater”.